Eine Brücke zur Heimat

Frau Ruth Metzler-Arnold, ehemalige Bundesrätin, erzählt von ihren ersten Eindrücken als Präsidentin des Stiftungsrates für die Päpstliche Schweizergarde und von den vielfältigen bevorstehenden Aufgaben

Am 1. Juli 2018 durfte ich in den Stiftungsrat der Stiftung für die Päpstliche Schweizergarde im Vatikan eintreten und das Präsidium übernehmen. Seither sind nur wenige Wochen vergangen, ich erfahre täglich Neues und entdecke Unbekanntes. Schon jetzt bin ich sehr beeindruckt:

Beeindruckt von der Disziplin, Kompetenz und Hingabe der Gardisten und ihren Vorgesetzten, die eine sehr anspruchsvolle Aufgabe im Dienste des Heiligen Vaters erfüllen;

Beeindruckt von der Arbeit der Stiftung in den vergangenen18 Jahren unter der Leitung meiner beiden Vorgänger, alt-Bundesrat Flavio Cotti und alt-Bundesrat Pascal Couchepin und den Stiftungsrätinnen und Stiftungsräten, die sich unentgeltlich materiell und zeitlich stark engagieren;

Beeindruckt und dankbar bin ich aber vor allem von den zahlreichen kleinen und grossen Gönnern, die der Stiftung mit ihren Zuwendungen die materiellen Möglichkeiten bieten, die Päpstliche Schweizergarde vielfältig zu unterstützen.

Die Stiftung erfüllt in vielen Punkten eine wichtige Brücken-funktion zwischen der Garde im Vatikan und der Heimat der Gardisten. Die Administration des Vatikanstaates kommt grossmehrheitlich für die Kosten der Garde auf. Jedoch liegt der Vergütungsrahmen in den Bandbreiten des italienischen Arbeitsmarktes. Die Gardisten und Kader stehen zeitlich befristet im Dienste des Heiligen Vaters. Sie, und ihre Familien, werden in die Schweiz zurückkehren. Ihren Kindern muss deshalb ermöglicht werden, eine internationale Schule zu besuchen, die den späteren Anschluss an das schweizerische Bildungssystem erleichtert. Die Väter werden nach der Rückkehr ihre Altersvorsorge in der Schweiz weiterführen müssen und sind auf eine angemessene Überbrückung allfälliger Beitragslücken angewiesen. Ein anderes Feld ergibt sich aus den Aus- und Weiterbildungs-anforderungen. Die Wacht- und Schutzaufgaben am Vatikan bedingen gute Kenntnisse der italienischen Sprache, der formellen und informellen Umgangsformen am Heiligen Stuhl, Kenntnisse der historischen und kulturellen Zusammenhänge. Der Gardist muss die Gelegenheit erhalten, sich diese Eigenschaften anzueignen. Die Stiftung soll die dazu notwendigen materiellen Voraussetzungen schaffen können.

Ich bin erst am Anfang meiner Aufgabe und freue mich eine für mich neue Welt zu entdecken.

Mitglieder des Stiftungsrats

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil mich die lange Geschichte der Päpstlichen Schweizergarde sehr beeindruckt und ich mithelfen will, dass sich die Garde auch in der modernen Zeit weiterentwickelt und auf die Solidarität und Unterstützung aus der Heimat zählen kann.

Herr Michael Plüss, Vizepräsident, Stiftungsrat seit 2012

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 Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil ich mich mit dem Spruch "acriter et fideliter" des Gardisten identifizieren kann, und weil ich seinen Dienst für den Heiligen Vater und das Bild, das er von unserem Land seit über 500 Jahre abgibt, als Ehre empfinde.

Dr. Imad M-M Hatem, Gründungsmitglied

 

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil ich Wert darauf setze, dass die Gardisten kulturell und professionnell während ihrer Dienstzeit weiterkommen - Mein Ziel ist es, diesen Jungen die Rückkehr in die Arbeitswelt (der Schweiz) zu erleichtern.

Prof. Philippe Jaeger, Gründungsmitglied

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil sie ein sichtbares Zeichen für typische schweizerische Eigenschaften ist: Auftragstreue, Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit. Ich unterstütze als bekennender Protestant diese einmalige Institution.

Dr. Konrad Hummler, Stiftungsrat seit 2010

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil sie der Einsatz- und Diensttradition der Schweiz Ehre macht.

Dr. Thierry Fauchier-Magnan, Stiftungsrat seit 2012

 

Div. Roubaty

Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil der Einsatz unserer Landsleute für den Schutz des Heiligen Vaters Bewunderung und Anerkennung verdient.

Divisionaer aD Daniel Roubaty, Stiftungsrat seit 2014

 

Schwaller

Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil sich unser Papst mit seinen Gardisten in sichern Händen fühlen kann, und weil die jungen Männer und deren Kaderleute unsere Anerkennung für ihren selbstlosen Dienst verdienen. Darum mache ich auch im Stiftungsrat aktiv mit, auf der Suche nach wohlwollenden Spendern und Gönnern.

Dr. Urs Schwaller, Stiftungsrat seit 2016

Roth

Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil ich unseren jungen Mitbürgern helfen will, die sich selbstlos verpflichten - sogar mit dem Einsatz ihres eigenen Lebens - für eine edle Sache einzustehen, welche unser Land ehrt.

Dr. Jean-Pierre Roth, Stiftungsrats seit 2016

Loretan

Ich unterstütze die Schweizergarde……..

…weil sich jeder einzelne Schweizergardist, sollte es erheischt sein unter Einsatz seines Lebens für den Dienst einsetzt und damit Grundwerte unserer Schweiz vorlebt und Quelle der Inspiration für die heutige Jugend ist.

Raymond Loretan, Stiftungsrat seit 2018

Morerod

 

Bischof Charles Morerod

Vertritt die Schweizer Bischöfe im Stiftungsrat