Warum gibt es überhaupt eine Stiftung für die Garde?

Es ist ganz einfach. Kurz vor dem 500. Jubiläum der Garde, im Jahre 2000 wurde diese Stiftung mit dem Zweck gegründet, den jungen Gardisten behilflich zu sein, indem man ganz besonders ihre Rekrutierung in der Schweiz unterstützen und ïhre Rückkehr in die Heimat erleichtern wollte. Deswegen helfen wir, ihre Ausbildung in Rom zu fördern. Wir sind darum besorgt, dass ihre Sozialdeckung nicht aus derer Entfernung aus der Schweiz leide (Sozialversicherung, Familienbeihilfen, Kinderzulagen etc...). Wir setzen uns für Werbung und guten Ruf der Garde ein. Wir unterstützen den Italienisch Unterricht. Ein Programm zur Erneuerung der Ausrüstung gibt es auch, in den letzten Jahren, geht es um die berühmten Harnische.

Wie hoch ist das jährliche Budget?

Jedes Jahr haben wir 200.000 CHF zu finden, für das ordentliche Budget. In den letzten Jahren haben wir diese Ziel nur mit Mühe erreicht. Deshalb hat der Stiftungsrat das Vorgehen überprüft. Wir hoffen zu einem besseren Ergebnis zu kommen. Alle Gaben, auch die kleinsten, sind willkommen. Auch weil unsere Kosten fast auf Null reduziert sind. Natürlich arbeiten wir unentgeltlich. Ich bin unseren Mitgliedern sehr dankbar für Ihre wohlwollende Wirksamkeit.

Die Schweizermedien berichten über Verschwendung in der vatikanischen Administration. Was meinen Sie dazu?

Wir haben überhaupt nichts mit der Administration im Vatikan zu tun. Die Stiftung ist dem Schweizerrecht unterstellt, unter Bewachung der Schweizerbehörden und wird von einer schweizerischen Treuhandgesellschaft überprüft. Was die vatikanische Administration betrifft, ist es meine persönlich Meinung, dass sie wie jede andere ältere Institution renovationsbedürftig ist. Ich werte es aber als positif, dass darüber debattiert wird. Es beweist dass das Problem erfasst wurde und dass Persönlichkeiten bereit sind zu handeln. Die Schweizergarde braucht aber jedenfalls die materielle, soziale und moralische Unterstützung unserer Stiftung.

Am 6. Mai findet in Rom die Vereidigung der neuen Gardisten statt. Werden sie dabei sein?

Selbstverständlich. Wie letztes Jahr. Es ist eine ergreifende Angelegenheit. Es hat mich sehr positiv überrascht, wie gros der Anlauf ist. Die Schweizer kehren dann sehr zufrieden und stolz über "ihre" Garde in die Heimat zurück, und nehmen Erinnerungen mit, die ihre Weltanschauung erweitern. Und Rom ist im Frühling einfach herrlich! Die Zeremonie wird vom Kommandanten meisterhaft vorbereitet. Jedes Jahr ist ein anderer Kanton Ehrengast. Letztes Jahr war es Freiburg, dieses Jahr Luzern. Es ist auch eine bereichende Begegnung zwischen Eidgenossen und eine schöne Austauschgelegenheit zwischen Generationen von Gardisten.

Mitglieder des Stiftungsrats

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil mich die lange Geschichte der Päpstlichen Schweizergarde sehr beeindruckt und ich mithelfen will, dass sich die Garde auch in der modernen Zeit weiterentwickelt und auf die Solidarität und Unterstützung aus der Heimat zählen kann.

Herr Michael Plüss, Vizepräsident, Stiftungsrat seit 2012

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 Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil ich mich mit dem Spruch "acriter et fideliter" des Gardisten identifizieren kann, und weil ich seinen Dienst für den Heiligen Vater und das Bild, das er von unserem Land seit über 500 Jahre abgibt, als Ehre empfinde.

Dr. Imad M-M Hatem, Gründungsmitglied

 

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil sie für die jungen Gardisten und die Schweiz gleichermassen, eine wichtige Brücke zwischen unseren Werten, der Tradition in der Garde und dem modernen Leben schlägt.

Dr. Daniel Vasella, Gründungsmitglied

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil ich Wert darauf setze, dass die Gardisten kulturell und professionnell während ihrer Dienstzeit weiterkommen - Mein Ziel ist es, diesen Jungen die Rückkehr in die Arbeitswelt (der Schweiz) zu erleichtern.

Prof. Philippe Jaeger, Gründungsmitglied

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil sie ein sichtbares Zeichen für typische schweizerische Eigenschaften ist: Auftragstreue, Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit. Ich unterstütze als bekennender Protestant diese einmalige Institution.

Dr. Konrad Hummler, Stiftungsrat seit 2010

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Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil sie der Einsatz- und Diensttradition der Schweiz Ehre macht.

Dr. Thierry Fauchier-Magnan, Stiftungsrat seit 2012

 

Div. Roubaty

Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil der Einsatz unserer Landsleute für den Schutz des Heiligen Vaters Bewunderung und Anerkennung verdient.

Divisionaer aD Daniel Roubaty, Stiftungsrat seit 2014

 

Schwaller

Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil sich unser Papst mit seinen Gardisten in sichern Händen fühlen kann, und weil die jungen Männer und deren Kaderleute unsere Anerkennung für ihren selbstlosen Dienst verdienen. Darum mache ich auch im Stiftungsrat aktiv mit, auf der Suche nach wohlwollenden Spendern und Gönnern.

Dr. Urs Schwaller, Stiftungsrat seit 2016

Roth

Ich unterstütze die Schweizergarde...

...weil ich unseren jungen Mitbürgern helfen will, die sich selbstlos verpflichten - sogar mit dem Einsatz ihres eigenen Lebens - für eine edle Sache einzustehen, welche unser Land ehrt.

Dr. Jean-Pierre Roth, Stiftungsrats seit 2016

Morerod

 

Bischof Charles Morerod

Vertritt die Schweizer Bischöfe im Stiftungsrat