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Unter der Schirmherrschaft der Stiftung für die Päpstliche Schweizergarde im Vatikan entstand im Herbst 2016 in Solothurn die zweckgebundene Stiftung für die Renovation der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde im Vatikan. Ihr alleiniges Ziel ist die Erneuerung der Kasernengebäude sowie der übrigen Einrichtungen. Die Stiftung untersteht den Aufsichtsbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie des Kantons Solothurn. Der Status einer Stiftung von öffentlichem Interesse wurde offiziell Anerkannt. Nach Zweckerfüllung wird die Stiftung für die Renovation der Gardekaserne aufgelöst; ihr Kapital wird der Stiftung für die Päpstliche Schweizergarde übertragen.

 

Der Stiftungsrat

Jean-Pierre Roth, Präsident

Stephan Kuhn, Vize-Präsident

Peter Blome

Pascal Couchepin

Thierry Fauchier-Magnan

Markus Graf

Bernhard Hammer, Projektleiter der Kasernenrenovierung

Christian Rey, Projektleiter Umsetzung Einsatz- und Informationszentrale

Cdt Christoph Graf, ex officio

Louis Fauchier-Magnan, Sekretär des Stiftungsrats

 

Einsatz- und Informationszentrale

Seit Januar 2017 steht der Päpstlichen Schweizergarde eine neue Einsatz- und Informationszentrale zu Verfügung. Die Einrichtung wurde von dieser Stiftung in Zusammenarbeit mit den vatikanischen Behörden und dem Gardekommando realisiert. Ein moderner, zentraler und unabhängiger Kommunikations- und Planungsknotenpunkt ist entstanden, welcher im Notfall ein verbessertes Eingreifen ermöglicht. Das Engagement der Stiftung lag vor allem in den technischen und finanziellen Bereichen.

 

Renovierung der Gardekaserne

Das Projekt der Renovierung der Gardekaserne umfasst die drei bestehenden Kasernengebäuden. Zurzeit werden zwei Gebäude als Truppenunterkunft für nicht verheiratete Gardeangehörige, sowie für den Verpflegungsbereich genutzt. Im dritten Kasernengebäude sind das Kommando sowie die im Quartier lebenden Gardefamilien untergebracht. Die Gebäude entstanden im 19. Jahrhundert. Seither wurden kaum Erneuerung durchgeführt; deswegen verursachen die mangelhafte Isolation und die schlechte Gebäudesubstanz unverhältnismässig hohe Unterhaltskosten.

 

Das Kasernen-Sanierungsprojekt ist aufgrund der historischen Lage der Gebäude, sowie der geologischen und archäologischen Begebenheiten äusserst komplex. Eine weitere Herausforderung ist die Unterbringung der Truppe während der Umbauarbeiten, damit das Korps weiterhin die Sicherheit des Heiligen Vaters und seiner Residenz gewährleisten kann.

 

Die Erneuerungsarbeiten an den Gebäuden werden unter Aufsicht und Bauherrschaft der Vatikanischen Behörden durchgeführt. Die Stiftung leistet technische und finanzielle Unterstützung. In einer ersten Phase beauftrage die Stiftung im Juni 2017 das Tessiner Architekturbüro Durisch + Nolli sowie die Ingenieure Schnetzer Puskas mit der Erarbeitung einer Vorstudie.

 

Finanzierung

Die Kosten für die Renovierung der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde werden grösstenteils vom Vatikanstaat getragen. Die Stiftung berät die lokalen Behörden bei der Planung und Umsetzung der Arbeiten sowie bei der Beschaffung von zusätzlichen Mitteln im In- und Ausland.

 

Spenden können auf folgendes Bankkonto erfolgen:

 

Fondation pour la Rénovation de la Caserne de la Garde Suisse Pontificale au Vatican

Mirabaud et Cie, SA

29, bvd Georges-Favon

1204 Genève

 

IBAN: CH08 0877 0000 0005 1308 9

Swift: MIRACHGG

 

Kontakt

Stiftung für die Renovation der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde im Vatikan

Rötistrasse 22

CH-4500 Solothurn

Telefon: +41 (0)32 624 40 90